Mo­der­nes Pa­cka­ging De­sign aus Müns­ter.

Magazin Modernes Packaging Design

Mo­der­nes Pa­cka­ging De­sign aus Müns­ter.

Pa­cka­ging De­sign

Die ver­schie­de­nen For­men des Pa­cka­ging sol­len Kon­su­men­ten Ori­en­tie­rung ge­ben. Sie sol­len zu­dem Kauf­an­rei­ze schaf­fen und ent­spre­chen­de Richt­li­ni­en und ge­setz­li­che Vor­ga­ben mit­ein­be­zie­hen. Bei Le­bens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen muss zum Bei­spiel die Kenn­zeich­nungs­ver­ord­nung be­ach­tet wer­den. Dies und an­de­re Din­ge zu ver­bin­den sind die Auf­ga­be ei­ner gu­ten Pa­cka­ging-Agen­tur, die mit Know-how und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen ein Pro­dukt noch at­trak­ti­ver macht.

Aus Mar­ke­ting-Sicht wird das Pro­dukt best­mög­lich prä­sen­tiert, ge­schützt und dar­ge­stellt. Schnitt­stel­le im Pa­cka­ging mit der Ver­pa­ckungs­ent­wick­lung: Zum Bei­spiel spe­zi­el­le Fens­ter oder Öff­nun­gen – die ei­nen Blick auf das Pro­dukt mög­lich ma­chen.

Im Ver­pa­ckungs­de­sign un­ter­schei­det man

  • Pri­mär­ver­pa­ckun­gen (Pro­dukt­hül­le) von
  • Se­kun­där­ver­pa­ckun­gen (Kom­po­si­ti­on aus ei­ner be­stimm­ten An­zahl von Pri­mär­ver­pa­ckun­gen)

Die­se wer­den auf­ein­an­der ab­ge­stimmt kon­zi­piert, de­signt und an­ge­fer­tigt.

Packaging Design WLH Pa­cka­ging ist nicht nur mit aus­schlag­ge­bend für den Ver­kaufs­er­folg ei­nes Pro­duk­tes – es ist auch für den Trans­port von Wer­be­bot­schaf­ten zu­stän­dig. Pa­ckungs­de­sign oder Pa­cka­ging ver­steht man als über­ge­ord­ne­ten Be­griff über dem Ver­pa­ckungs­de­sign als sol­ches. Ver­pa­ckungs­de­sign hat die Ge­stal­tung der Hül­le als Kern­as­pekt. Pa­ckungs­de­sign be­rück­sich­tigt die Ein­heit­lich­keit von Pa­ckung, Pro­dukt und Wer­be­wir­kung. Pa­cka­ging meint heut­zu­ta­ge auch ei­nen gan­zen Zweig – von der Ma­te­ri­al­wis­sen­schaft bis zu Pro­duk­ti­on und Trans­port.

Er­folg­rei­ches Ver­pa­ckungs­de­sign kann in Ver­bin­dung mit Ver­kaufs­dis­plays öko­no­misch den Un­ter­schied aus­ma­chen.

Pa­ckungs­de­sign mischt die Dis­zi­pli­nen des Gra­fik­de­signs mit de­nen der In­dus­trie­form. Pro­duk­te wie Schütt­gü­ter oder Flüs­sig­kei­ten be­nö­ti­gen be­son­de­re Be­hält­nis­se. Da­durch wer­den sie zu leich­ter hand­hab­ba­ren Stück­gü­tern. Ge­ra­de Le­bens­mit­tel brau­chen ent­spre­chen­de Ver­pa­ckun­gen, sonst ist die La­ge­rung, Ver­tei­lung das Ver­kau­fen schwie­rig.

Ar­ten der Ver­pa­ckung

Ge­schenk­ver­pa­ckung

Wie der Name schon sagt: Eine Ge­schenk­ver­pa­ckung ist die op­ti­sche Kür für ein Pro­dukt, um den Emp­fän­ger noch mehr Freu­de zu be­rei­ten (Ver­zie­run­gen sind üb­lich, das zu­sätz­li­che Ver­hül­len soll die Span­nung er­hö­hen).

Ver­kaufs­ver­pa­ckung

Die Ver­kaufs­ver­pa­ckung ist für Trans­por­tier­bar­keit, Halt­bar­keit und Schutz zu­stän­dig. Auf dem Weg und vor Ort. Die Ge­stal­tung soll be­wer­ben, in­for­mie­ren und neu­gie­rig ma­chen.

Ser­vice­ver­pa­ckung

Ser­vice­ver­pa­ckun­gen sind eine be­son­de­re Form der Ver­kaufs­ver­pa­ckung. Die Ser­vice­ver­pa­ckung als eine Art Ver­kaufs­ver­pa­ckung wird erst beim Ver­kauf den Kun­den aus­ge­hän­digt.

Um­ver­pa­ckung

Eine Um­ver­pa­ckung um­schließt die Ver­kaufs­ver­pa­ckung zu­sätz­lich. Eine Art zwei­te Haut – wie etwa der Kar­ton um eine Creme­do­se.

Re­tail-Ver­pa­ckung

Als Re­tail-Ver­pa­ckung wird eine Um­ver­pa­ckung an­ge­se­hen, die für den Ein­zel­han­del be­stimmt ist. Sie weist oft Zu­satz­nut­zen wie eine ex­tra Flä­che für er­wei­ter­te In­for­ma­tio­nen oder Wer­be­bot­schaf­ten auf.

Trans­port­ver­pa­ckung

Die Trans­port­ver­pa­ckun­gen sind für den Trans­port der Ware un­ver­zicht­bar: etwa Pa­let­ten, Fo­li­en und oder Bän­der.

Son­der­edi­tio­nen und Schmuck­ver­pa­ckun­gen

Eine spe­zi­el­le Prä­sen­ta­ti­on soll das Pro­dukt zu­sätz­lich auf­wer­ten, den Fo­kus ver­schie­ben oder als vi­su­el­ler Hin­gu­cker im Um-/Schutz- und Trans­port­ver­pa­ckungs­be­reich fun­gie­ren. Eine sol­ches Pa­cka­ging kann den Ver­kauf deut­lich stei­gern – vor al­lem, wenn die­se Ak­ti­on als zeit­lich be­grenzt kom­mu­ni­ziert wird.

Bulk

Teil des Gan­zen: In ei­ner Bulk-Ver­pa­ckung wird meist ein ein­zel­ner Ar­ti­kel als Teil ei­ner Ver­pa­ckungs­ein­heit auf­ge­ho­ben, der kei­ne ex­tra Um­ver­pa­ckung auf­weist (En-gros-Ver­pa­ckung / Sam­mel­ein­hei­ten über Groß­han­dels­sta­tio­nen ver­teilt).

Pa­cka­ging soll Schutz bie­ten:

Das Pro­dukt muss vor Um­welt­ein­flüs­sen, Scha­den, Ver­schmut­zung und Ver­lust be­wahrt wer­den. Auch Ver­let­zun­gen bei den Trans­por­teu­ren – etwa durch schar­fe Kan­ten oder gif­ti­ge Sub­stan­zen – müs­sen ver­hin­dert wer­den. Kon­ser­vie­rung (luft­dich­te oder Va­ku­um-Ver­pa­ckun­gen) ist vor al­lem im Le­bens­mit­tel­be­reich ein be­deu­ten­des The­ma.
Die ad­äqua­te Ge­stal­tung von Ver­schlüs­sen, Ver­sie­ge­lun­gen etc. soll dar­über hin­aus ein Fremd­ein­wir­ken un­mög­lich ma­chen. Die Do­sie­rung und die Ent­nah­me sind bei meh­re­ren Ein­hei­ten zu be­rück­sich­ti­gen. Die La­ge­rung muss im Auge be­hal­ten wer­den, da­mit der End­ver­brau­cher das Pro­dukt schließ­lich so vor­fin­det wie er­war­tet.

Pa­cka­ging De­sign ist ein kom­ple­xes Ge­biet, mit vie­len Teil­be­rei­chen, die vi­su­el­les, kon­zep­tio­nel­les und stra­te­gi­sches Kön­nen er­for­dern.