Pa­cka­ging De­sign – Per­spek­ti­ven wech­seln.

Magazin – Wlh Packaging Design

Pa­cka­ging De­sign – Per­spek­ti­ven wech­seln.

Ziel­grup­pen sind he­te­ro­gen. Um ziel­grup­pen­ge­rech­tes Pa­ckungs­de­sign zu nut­zen, soll­te we­sent­lich mehr er­ör­tert wer­den als Al­ter und Bil­dungs­grad der po­ten­ti­el­len Käu­fer. Die Ge­fühls­wel­ten, Ver­hal­tens­mus­ter und Vor­lie­ben müs­sen eru­iert, ana­ly­siert und aus­ge­wer­tet wer­den. Pa­ra­dig­men und Per­spek­ti­ven wech­seln, da­mit der Käu­fer sich ver­stan­den fühlt.
Nur so kann eine Stra­te­gie ent­wor­fen wer­den, die den Men­schen und nicht die Per­so­na an­spricht. Denn Pa­ckungs­de­sign ist der Tür­öff­ner zum Kauf und funk­tio­niert al­lein über in­tel­li­gen­tes DE­SIGN.

Be­son­ders für Be­son­de­re

In­di­vi­du­el­le Be­dürf­nis­se, Wahr­neh­mun­gen, Wer­te und Wün­sche ma­chen In­for­ma­ti­ons­ver­mitt­lung zu ei­ner kom­ple­xen An­ge­le­gen­heit, die weit über den wer­bi­schen Über­bau hin­aus­geht. Fle­xi­ble und sen­si­ble Her­an­ge­hens­wei­sen sind ge­fragt. Um Kon­su­men­ten zu er­rei­chen, müs­sen sie wahr- und ernst ge­nom­men wer­den.

Magazin – Wlh Packaging DesignHer­aus­for­de­run­gen für bei­de Sei­ten

Für Rand­grup­pen ist Pa­ckungs­de­sign noch ein­mal ein be­son­de­res The­ma, etwa bei Be­hin­de­run­gen (Les­bar­keit) etc. Auch Kon­su­men­ten un­ter­schied­li­cher Kul­tur­krei­se ver­ste­hen ei­ni­ge Din­ge ver­schie­den, au­then­tisch zu blei­ben ist da ein wich­ti­ges The­ma. Sym­bol- und Farb­codes, Bild­aus­wahl und Text­krea­ti­on – all das muss sinn­voll und fein­füh­lig auf ein­an­der ab­ge­stimmt sein, Stich­wort „Cross Cul­tu­re Awa­re­ness“. Be­reits in­ner­halb Eu­ro­pas oder so­gar Deutsch­lands funk­tio­niert nicht jede Ver­pa­ckung gleich (gut). De­sign hat bei uns die Auf­ga­be, In­dus­trie­na­tio­nen so an­zu­spre­chen, dass dif­fe­ren­zier­te Ziel­grup­pen mög­lichst um­fas­send er­reicht wer­den. Da­bei muss al­ler­dings eine Men­ge be­rück­sich­tigt wer­den, nicht al­lein an tech­ni­schen Vor­ga­ben, Vor­schrif­ten und As­pek­ten. Eye-Cat­cher sol­len Be­geis­te­rung, Fas­zi­na­ti­on und Freu­de her­vor­ru­fen, De­sign ist da­bei mehr als das Mit­tel zum Zweck.

Re-De­sign, Re­launch oder Launch

Ver­pa­ckungs­trends wer­den in­zwi­schen von vie­len Mar­ken ge­nau­er un­ter die Lupe ge­nom­men. Ober­flä­chen­ge­stal­tung, Ma­te­ria­li­en und Stan­dar­di­sie­rung müs­sen auf ein­an­der ab­ge­stimmt sein, um den ge­wünsch­ten Ef­fekt zu er­zie­len.

Tra­di­ti­ons­mar­ken set­zen auf Mo­der­ni­sie­rung, sel­ten auf eine kom­plet­te Neu­ge­stal­tung im Pa­ckungs­de­sign. Eine Neu­aus­rich­tung der Mar­ke, Image­trans­fers oder Kon­kur­renz kann eine stra­te­gi­sche und op­ti­sche Mo­der­ni­sie­rung nö­tig ma­chen. Wel­che Tei­le wie neu kom­bi­niert wer­den, was be­hal­ten, was er­neu­ert wird, die­se Fra­gen gilt es mit Hil­fe ei­nes er­fah­re­nen Part­ners zu klä­ren.

Pa­ckungs­de­sign be­deu­tet in ers­ter Li­nie emo­tio­na­les Wis­sen

- Wel­che In­for­ma­tio­nen sol­len
— wem
— wie
— und in wel­cher Form
— wo
— und wann zu­gäng­lich ge­macht wer­den?
Auch das Weg­las­sen ist ein wich­ti­ger Ent­scheid. Wer zu viel sagt, sagt gar nichts.
Die Kern­in­for­ma­tio­nen so – und da­bei so at­trak­tiv – zu plat­zie­ren, dass Um­ver­pa­ckung, Haupt­ver­pa­ckung und Wer­be­mit­tel eine Ein­heit bil­den, ist die Kunst des emo­tio­na­len De­signs. Nicht schrei­en­de Wer­be­bot­schaf­ten ste­hen im Vor­der­grund, son­dern die Sicht­bar­ma­chung des­sen, was der Käu­fer wis­sen will. Er will sich ja in­for­mie­ren, be­vor er et­was kauft. Er möch­te In­for­ma­tio­nen in Er­fah­rung brin­gen, be­vor er sich für ein Pro­dukt ent­schei­det. Die­sen Vor­teil gilt es aus­zu­bau­en. Die Auf­ma­chung, Ge­wich­tung und Chro­no­lo­gie der In­for­ma­ti­ons­häpp­chen soll­ten ent­spre­chend der Er­war­tungs­hal­tung des Kon­su­men­ten kon­zi­piert sein.

Wer nicht weiß, was er kauft, kauft in der Re­gel gar nicht.

Wer zu viel In­put be­kommt, wird aber eben­so schnell ab­ge­schreckt. Der Ein­kauf soll für den Käu­fer eine Art Ent­span­nung bzw. An­re­gung sein, auf je­den Fall kei­ne an­stren­gen­de son­dern eine an­ge­neh­me Be­schäf­ti­gung. Das wie­der­um heißt, die Op­tik ist aus­schlag­ge­bend beim Erst­kon­takt.

Wie beim Da­ting

Es ist wie bei ei­nem Date: ge­fällt dem Ge­gen­über, was es sieht, ist die Wahr­schein­lich­keit groß, dass es mehr Zeit in­ves­tiert, um das Pro­dukt nä­her zu be­trach­ten, ja „ken­nen­zu­ler­nen“. Beim Ver­trau­ens­bo­nus setzt man auf Be­kann­tes / Be­währ­tes, was schon ein­mal gut war, wird wohl wie­der hal­ten, was es ver­spricht. Je nach Ri­si­ko­be­reit­schaft setzt der Kun­de auf das, was Freu­de macht und ihm ein „gu­tes Ge­fühl“ ver­schafft.

Mit Hun­der­ten Re­fe­ren­zen und ei­ner Viel­zahl an fri­schen Ide­en sind wir Ex­per­ten beim The­ma Pa­ckungs­de­sign. Las­sen Sie uns zu­sam­men Ihr High­light ge­stal­ten. Ne­ben weg­wei­sen­den 3D-CA­D/­CAM-Soft­ware An­wen­dun­gen ar­bei­ten wir mit al­lem, was für das er­folg­rei­che DE­SIGN der Ver­pa­ckung Ih­rer Pro­dukt­rei­he nö­tig ist: Form fol­lows func­tion!