Magazin Verpackungsdesign Agentur

Ver­pa­ckungs­de­sign Agen­tur: (D)ein klei­ner Gui­de.

Die täg­li­che Her­aus­for­de­rung ei­ner Ver­pa­ckungs­de­sign Agen­tur: Pa­cka­ging De­sign muss mehr, viel mehr als schön aus­se­hen: Es in­for­miert, über­zeugt, bin­det, be­geis­tert, über­rascht, hilft, macht Spaß — und ver­kauft na­tür­lich.

Ver­pa­ckun­gen hel­fen zu sor­tie­ren, zu la­gern, zu prä­sen­tie­ren. Sie sind Teil in der Welt der Ord­nung. Be­häl­ter be­inhal­ten et­was, was nur sie be­schrei­ben kön­nen. Eine Pro­dukt­ver­pa­ckung ist dem­nach mehr als eine not­wen­di­ge Hül­le: Sie hat Po­ten­ti­al, das es zu nut­zen gilt! Gu­tes De­sign bringt dem Kon­su­men­ten eine Ge­schich­te nahe. Die Ge­schich­te des Pro­duk­tes. Als sinn­li­ches Er­leb­nis spricht sie Aus­se­hen, Ge­fühl und Image an. Sie gibt eine Ah­nung da­von, wie sich das Pro­dukt an­fühlt, riecht und schmeckt.

Verpackungsdesign Agentur - Heinrich Kühlmann Vegetarische SalateDie­ser Ver­pa­ckungs­de­sign-Gui­de zeigt, wel­che Din­ge zu be­ach­ten sind, um das per­fek­te Er­geb­nis zu er­zie­len. Be­vor es los­geht, sind drei Fra­gen zu be­ant­wor­ten:

  • Wer kauft das Pro­dukt?
  • Wo wird es ge­kauft?
  • Wie wird es ge­kauft?

Auch die Ei­gen­schaf­ten des Pro­dukts sind zu klä­ren. Je­des Pro­dukt hat näm­lich ver­schie­de­ne Ei­gen­schaf­ten. Ist es

  • Ro­bust oder Zer­brech­lich?
  • Groß oder klein?
  • Leicht oder schwer?
  • Spe­zi­el­le Form?
  • Etc.

Die­se Fra­gen zei­gen be­reits, wie viel­fäl­tig die Be­son­der­hei­ten sind, auf die schon in der Kon­zep­ti­ons­pha­se Rück­sicht ge­nom­men wer­den muß.

Lo­gis­ti­sche As­pek­te müs­sen bei der Pro­dukt­ver­pa­ckung vor­ab aus­ge­lo­tet wer­den.

Wer kauft das Pro­dukt?

Män­ner, Frau­en, Kin­der?
Al­ter? Her­kunft, In­ter­es­sen?
Vor­lie­ben? Ein­kom­men? Re­gio­na­li­tät?

Eine aus­ge­fuchs­te Ziel­grup­pen­ana­ly­se bil­det das Fun­da­ment ei­ner gu­ten Ge­stal­tung im Ver­pa­ckungs­de­sign. Der de­fi­nier­te Kun­de soll ge­nau­so an­ge­spro­chen wer­den, wie er es mag. Text­grö­ße, Ma­te­ri­al, Farb­wahl und Word­ing so­wie Bild­spra­che rich­ten sich nach Al­ter und Vor­lie­ben des Kun­den.

Wie kau­fen die Leu­te das Pro­dukt?

On­line? Su­per­markt? Ket­te?

Ver­schie­de­ne Point Of Sa­les ver­lan­gen nach un­ter­schied­li­chen Lö­sun­gen im Ver­pa­ckungs­de­sign. Denn Eye­cat­cher funk­tio­nie­ren nicht über­all gleich. Eine bun­te Ver­pa­ckung mag in ei­nem Ap­ple-Store auf­fal­len, könn­te aber in ei­ner Dro­ge­rie un­ter­ge­hen. Je nach PoS und Me­di­um müs­sen die op­ti­schen Vor­aus­set­zun­gen an­ge­passt wer­den.

Was eine Ver­pa­ckungs­de­sign Agen­tur im Blick be­hal­ten muss: Wel­che In­hal­te müs­sen zwin­gend be­ach­tet wer­den?

Verpackungsdesign Agentur - Nawarra Sesam BrezelinoEine Fra­ge stellt sich zu Be­ginn je­des Kon­zepts: Was ist das Kern­ziel? Ei­ni­ge Pro­duk­te re­prä­sen­tie­ren eta­blier­te Mar­ken. An­de­re „nur“ sich selbst. Steht eine ge­wis­se Mar­ken­äs­the­tik im Mit­tel­punkt, wird eru­iert, wel­che Farb­wer­te, Schrift­ar­ten und an­de­re Cor­po­ra­te De­sign Ele­men­te ge­nutzt wer­den sol­len bzw. müs­sen. Was muss zu­dem al­les auf der Ver­pa­ckung ste­hen? Was ist (ge­setz­li­che) Vor­ga­be? Wel­che In­for­ma­tio­nen sind dar­über hin­aus ab­so­lut re­le­vant?

Text
Pro­dukt­na­me, Be­schrei­bung, usw.

Gra­fi­ken
Bil­der, Fo­tos, Il­lus­tra­tio­nen – wel­che To­na­li­ty spielt eine Rol­le?

Vor­ge­schrie­be­ne In­hal­te
je nach Pro­dukt und Bran­che ist der Bar­code, die Nähr­wert­in­for­ma­ti­on oder an­de­res auf die Ver­pa­ckung zu dru­cken.

Tech­ni­sche An­ga­ben
Wei­te­res wie Ver­falls­da­tum oder Mo­dell­num­mern werden/ kön­nen sich än­dern. Das muss mit­ge­dacht wer­den – be­reits beim Lay­out.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie auch in der Ver­pa­ckungs­ver­ord­nung:
https://​de​.wi​ki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​V​e​r​p​a​c​k​u​n​g​s​v​e​r​o​r​d​n​u​n​g​_​(​D​e​u​t​s​c​h​l​and)

Wel­cher Stil passt?

Die Ver­pa­ckung soll­te dem ent­spre­chen, was sie be­inhal­tet. Ein Ver­spre­chen taugt nur dann im Mar­ke­ting, wenn es auch ein­ge­löst wird. Ver­pa­ckungs­de­sign ist da kei­ne Aus­nah­me. Wel­ches Ma­te­ri­al kommt aus vi­su­el­len und funk­tio­na­len Grün­den in die en­ge­re Aus­wahl?

Das Bud­get im Auge be­hal­ten!

Das Bud­get im Ver­pa­ckungs­de­sign:
a) Ein­ma­li­ge Kos­ten
b) Kos­ten pro Stück

Ein­ma­li­ge Kos­ten mei­nen das Er­stel­len des Grund-De­signs und das An­le­gen der Pro­duk­ti­ons­stre­cke. Die Kos­ten pro Stück be­lau­fen sich dann auf die Höhe des Ma­te­ri­al- und En­er­gie­ver­brau­ches. Ar­beits­kos­ten und ggf. Ver­sand­kos­ten kom­men hin­zu. Eine Pro-Stück-Kal­ku­la­ti­on gibt ei­nen gu­ten Über­blick und kann auch Hin­wei­se auf Ein­spar-Po­ten­ti­al lie­fern.

Okay, ich hof­fe, dass die­ser Ein­blick in den All­tag ei­ner Ver­pa­ckungs­de­sign Agen­tur ei­nen klei­nen Ein­druck ver­mit­telt hat, wel­che Her­aus­for­de­run­gen bei der Ent­wick­lung ei­ner Ver­pa­ckung zu meis­tern sind. Ger­ne be­ra­ten wir Sie im De­tail, wie Ihre per­fek­te Ver­pa­ckung aus­schau­en könn­te. Ru­fen Sie uns an: 02506 / 921–0