Brand – Mar­ken. Für. Kun­den.

Kun­den­bin­dung be­deu­tet Ar­beit.

Die meis­ten User sind aus­schließ­lich auf ih­ren Lieb­lings­ka­nä­len un­ter­wegs. Wer sie dort nicht er­reicht, braucht auch wo­an­ders nicht für sei­ne Brands zu wer­ben. Oder ge­ra­de doch? Aus­schlag­ge­bend ist hier ein Blick, auf Trends, Ziel­grup­pe und spe­zi­fi­sches User­ver­hal­ten. Ei­ni­ge schrei­ben und schau­en zwar hier, aber kau­fen dann dort …
Das Ver­hal­ten von Mar­ken in so­zia­len Me­di­en wird zu­neh­mend als Maß­stab für de­ren Au­then­ti­zi­tät her­an­ge­zo­gen in der in­di­vi­du­el­len Be­wer­tung. Die Wert­schät­zung des Kun­den hängt auch da­mit zu­sam­men, wie au­ßer­halb des Shops kom­mu­ni­ziert wird. Die Kauf­ent­schei­dung ist (di­gi­tal) be­ein­fluss­bar – po­si­tiv wie ne­ga­tiv.

E-Com­mer­ce und In­flu­en­cer

Zu ei­ni­gen der er­folg­ver­spre­chen­den Mög­lich­kei­ten der Kun­den­bin­dung zählt das In­flu­en­cer Mar­ke­ting. Sein An­teil im Brand und Pro­dukt Mar­ke­ting steigt. Al­ler­dings eig­net sich das nicht für jede Mar­ke und je­des Un­ter­neh­men. Stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen, eine ge­naue Aus­wahl und Kom­mu­ni­ka­ti­on auf Au­gen­hö­he sind auf je­den Fall Vor­aus­set­zung.

E-Com­mer­ce setzt eine Be­wusst­wer­dung vor­aus: Die Cu­s­tu­mer Jour­ney, die Rei­se des Kun­den, sein per­sön­li­ches Kauf­erleb­nis im Netz ist ent­schei­dend für den wei­te­ren Weg. Nicht we­ni­ge Kauf­ab­brü­che fu­ßen auf im Grun­de simp­len und leicht zu lö­sen­den Pro­ble­men, wenn man sie den kennt. Ob im La­den oder im Netz: Die meis­ten Kun­den be­schwe­ren sich nicht, wenn beim Kauf et­was nicht klappt. Scha­de ei­gent­lich, weil man so­mit die Chan­ce der Op­ti­mie­rung ver­passt. Das gilt vor al­lem für Brands im Netz.

Po­si­ti­ve Kun­den­er­leb­nis­se in so­zia­len Netz­wer­ken kön­nen den Kun­den­dia­log nach­hal­tig be­ein­flus­sen, vor al­lem, wenn Nut­zer selbst zu Mar­ken­bot­schaf­tern wer­den und z. B. das Pro­dukt er­klä­ren bzw. emp­feh­len. Au­then­ti­zi­tät auf der gan­zen Li­nie. Doch auch ne­ga­ti­ve Re­ak­tio­nen müs­sen pro­fes­sio­nell auf­ge­fan­gen wer­den, wes­halb ein ganz­heit­li­cher An­satz un­er­läss­lich ist, um hier dau­er­haft er­folg­reich zu agie­ren. Gern be­ra­ten wir Sie dazu aus­führ­lich!

Peer groups sind nicht out – sie sind di­gi­tal

Die di­gi­ta­le Welt re­ani­miert auch be­reits be­währ­te Mar­ke­ting­stra­te­gi­en: Sich über Pro­duk­te (auch on­line) aus­zu­tau­schen ist vor al­lem bei jün­ge­ren Ge­ne­ra­tio­nen schon eher die Re­gel als die Aus­nah­me. Die­sen Um­stand kann man ge­zielt nut­zen, um zu in­for­mie­ren, zu über­zeu­gen. Ein ad­äqua­ter Auf­tritt, der den Bo­gen von der ana­lo­gen in die di­gi­ta­le Welt schlägt, kann eine Viel­zahl von po­ten­ti­el­len Kun­den er­rei­chen.

Nor­ma­li­täts­er­war­tun­gen – was will mein Kun­de wirk­lich?

Je­des Pro­dukt auf dem Markt muss ge­wis­sen Er­war­tun­gen stand­hal­ten. Es steht ne­ben an­de­ren zur Wahl, zum Kauf, zum Ver­brauch und soll Wün­sche oder Be­dürf­nis­se be­frie­di­gen. Da­bei kommt es mit­un­ter zu Ab­wei­chun­gen, zu über­ra­schen­den Emo­tio­nen und manch­mal auch zu Ir­ri­ta­tio­nen. Da­mit um­zu­ge­hen und die­se Din­ge im Sin­ne ei­nes um­fas­sen­den Bran­dings auf­zu­fan­gen, ist die lang­fris­ti­ge Auf­ga­be der Stra­te­gen.

Mög­li­che Vor­ge­hens­wei­sen:

  1. Ana­ly­se: Mar­ke­ting­um­feld
  2. Aus­wahl Ziel­märk­te
  3. Fest­le­gung der Art und Wei­se des (Re)Launches
  4. Fest­le­gung des Mar­ke­ting­pro­gramms: Brand als Mit­tel­punkt
  5. Be­stim­mung der Or­ga­ni­sa­ti­ons­form
  6. Nach Test­pha­se: erneute/ er­wei­ter­te Markt­seg­men­tie­rung (z.B. Sub­kul­tu­ren, re­gio­na­le Be­son­der­hei­ten, etc.)
  7. Po­si­tio­nie­rung im ei­gent­li­chen Sin­ne

Wie soll mein Brand im Ein­zel­nen aus­se­hen?

Die Ein­fluss­fak­to­ren im Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Mix bil­den ei­nen bun­ten Strauß: Ge­bran­de­te Auf­stel­ler am PoS: Spots und An­zei­gen, Pla­ka­te und Event, Auf­stel­ler und De­cken­hän­ger.

Der di­gi­ta­le Markt ist noch schnel­ler, An­zei­gen im Split-Tes­ting, wel­che Far­be wirkt am bes­ten? Was in­ter­es­siert die User? Wel­che Gim­micks kom­men gut an? Wel­che In­for­ma­tio­nen soll­ten trans­por­tiert wer­den? Wie wird Nach­hal­tig­keit und Cha­ri­ty am ef­fek­tivs­ten kom­mu­ni­ziert? Ein Brand ist or­ga­nisch, sprich, es gibt Ver­än­de­rung. Ge­mes­sen am Le­bens­zy­klus ei­nes Pro­dukts kön­nen eine Rei­he von Maß­nah­men ge­tes­tet und dann ent­spre­chend kom­bi­niert ein­ge­setzt wer­den.

Das Ent­ste­hen ei­ner Brand-Com­mu­ni­ty auf den ent­spre­chend aus­ge­wähl­ten, bei der Ziel­grup­pe meist be­lieb­ten Por­ta­len, er­mög­licht ei­nen Aus­tausch in Echt­zeit, der das Tra­di­tio­nel­le – ech­te Mei­nun­gen von ech­ten Men­schen – mit den Vor­tei­len der ak­tu­el­len Tech­nik kom­bi­niert. Und die Aus­wer­tung be­züg­lich des Er­fol­ges der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men wird di­gi­tal er­leich­tert, ja oft erst mög­lich.