In­itia­tiv­kon­zept aus der wlh-Denk­fa­brik.

Was Kun­den sich wün­schen und wirk­lich (ge)brauchen

Es ist schon so viel darüber ge­schrie­ben, ge­spro­chen und so­gar das eine oder an­de­re Pro­dukt für …

  • die „jun­gen Al­ten“
  • die „Next Ge­ne­ra­ti­on“
  • die „rüs­ti­gen Rent­ner“
  • die „grau­en Wöl­fe“
  • die „Ge­ne­ra­ti­on 50Plus“
  • die „Sil­ver Ge­ne­ra­ti­on“
  • die „Best Ager“

… ins Le­ben ge­ru­fen wor­den! Und schnell wie­der ge­stor­ben. Aber war­um?!

Un­lös­bar?: Nein, denn da fängt bei uns die Her­aus­for­de­rung erst an. Sta­tis­ti­ken hel­fen zu er­fah­ren, dass dem­nächst in Deutsch­land die Zahl der über 50- jäh­ri­gen überproportional stei­gen wird.

Das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen für die rich­ti­ge An­spra­che die­ser so zu­kunfts­wei­sen­den Käu­fer­schicht ist bei WLH ge­leb­te Iden­ti­tät. Und das ge­kop­pelt mit dem Fach­wis­sen des real Mach­ba­ren führt in die­ser Kon­se­quenz zum Handel(n). Ziel­grup­pen­ge­rech­tes Dach­mar­ken­kon­zept!

Ken­nen al­lei­ne reicht nicht. Man muss die El­tern und die El­tern sei­ner El­tern lie­ben um sie zu ver­ste­hen. Das tun wir von gan­zem Her­zen.”

The­ma heu­te: Die ver­ges­se­ne Ziel­grup­pe.

Das Was­ser des Le­bens kommt still da­her und nicht über­brau­send. Rich­ti­ge Grö­ße, ver­nünf­ti­ge Hap­tik und gute Wie­der­erken­nung.

Die Le­bens­er­war­tung steigt auf der gan­zen Welt: Wir alle wer­den nicht nur äl­ter, son­dern al­tern auch an­ders — und wir wer­den spä­ter alt. Den­noch: „Jun­ge Se­nio­ren gibt es ge­nau­so we­nig wie alte Ba­bys.“

Die Kunst zu Le­ben heißt nichts an­de­res als zu er­ken­nen, dass wir nicht mehr Phan­to­men und Zeit­geis­ti­gen hin­ter­her­ja­gen. Wir wis­sen wor­auf es an­kommt. In klei­nen Schrit­ten ge­nie­ßen.

8ung! — Die Pro­dukt­an­for­de­run­gen:

  1. Lie­ber we­ni­ger – aber gut!
  2. Ehr­li­che Pro­duk­te zum täg­li­chen Be­darf
  3. Du sollst mich so­fort er­ken­nen
    (Was und wer ich bin)
  4. Mei­ne wich­tigs­ten An­ga­ben sind deut­lich les­bar. (De­kla­ra­tio­nen front- und rück­sei­tig sind mög­lich im­mer an der glei­chen Stel­le bzw. nach dem glei­chen Prin­zip auf­ge­baut.)
  5. Ich bin im­mer leicht ver­dau­lich (food), und der Ge­sund­heit zu­träg­lich
  6. Hap­tik, Hand­ling (Öffnen/Schließen etc.) sind stets ge­währ­leis­tet
  7. Fri­sche & Qua­li­tät ste­hen im Vor­der­grund
  8. Sind im­mer für 1 bis 2 Per­so­nen ab­ge­stimmt

AR­TA­GE weiß was die rei­fe Haut braucht. Sicht­bar schön bei Tag und Nacht. Sieht gut aus. Wirkt auch so.

NAME: AR­TA­GE
Art = Kunst/Age = Al­ter)
klang­haf­te Sym­bio­se
(mögl. Aus­spra­che: in­ter­na­tio­nal,
ger­ne aber franz. in­ter­pre­tier­bar
= „artaahrsch“)

CLAIM:DIE KUNST
ZU LE­BEN“ be­ken­nen­de,
le­bens­be­ja­hen­de Ein­stel­lung

LOGO: Un­prä­ten­ti­ös, selbst­be­wusst, sou­ve­rän, in­ter­na­tio­nal

Das ist so cool. Klei­ne­re Ge­brauchs­ein­hei­ten, kla­re Pro­dukt­iden­ti­fi­ka­tio­nen und Aus­sa­gen, ap­pe­tit­li­che Pro­dukt- und Ver­pa­ckungs­an­mu­tun­gen und wohl­por­tio­nier­te Aus­stat­tun­gen.

Cool, denn das gilt auch für dich, als Sin­gle (oder vor­über­ge­hen­der Al­lein­ste­hen­de®). Lie­ber et­was we­ni­ger – aber da­für gut. Das darf dann auch ein we­nig teu­rer sein.

Tan­te Kä­the möch­te nicht gan­ze 300g Schin­ken­wurst im Son­der­an­ge­bot. Lie­ber klei­ne Por­tio­nen. Heu­te 2 Schei­ben und für mor­gen viel­leicht auch noch mal 2. Und dann lie­ber was Fri­sches neh­men. Denn we­ni­ger ist hier wirk­lich mehr!

Wenn Papa ein-, zwei Glä­ser Wein zum Abend trinkt, ist er gut zu­frie­den. Da ist es schön, dass die ed­len klei­nen Fla­schen – die mit dem prak­ti­schem Dreh­ver­schluss – ge­nau­so viel her­ge­ben. Und wenn Mama ein Glas mittrinkt, nimmt sie den wei­ßen oder macht aus­nahms­wei­se noch eine auf. Na dann mal Prost!

Wir müs­sen mit der Zeit ge­hen. Sonst ge­hen wir mit der Zeit.”

Rei­fe Kom­mu­ni­ka­ti­on für die rei­fe Ziel­grup­pe 50plus!

In die­sem Kon­zept fin­det die Al­ters­grup­pe der 50 bis 65-Jäh­ri­gen und dar­über hin­aus, lang­sam die Be­ach­tung, die sie ver­dient. Han­delt es sich doch um Men­schen, die un­ter an­de­rem auf­grund ih­rer Kauf­kraft und stän­dig wach­sen­den Zahl ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Be­le­bung der Wirt­schaft leis­ten kön­nen und wer­den!

Wer ist die Ge­ne­ra­ti­on 50plus?

Die Ge­ne­ra­ti­on 50plus heißt Iris Ber­ben, Bill Gates und Franz Be­cken­bau­er, An­ge­la Mer­kel und Ger­hard Schrö­der. Ge­bo­ren zwi­schen 1940 und 1955 hat sie die Nach­kriegs­zeit und das Wirt­schafts­wun­der mit­er­lebt, mit ge­stal­tet und sich als 68er ge­gen eta­blier­te Struk­tu­ren auf­ge­lehnt und die Ge­sell­schaft ver­än­dert.

Sie hat die tech­ni­sche Ent­wick­lung von der elek­tri­schen Wasch­ma­schi­ne und den An­fän­gen des Fern­se­hens bis hin zum Com­pu­ter und Mo­bil­te­le­fon in­iti­iert und mit­ge­macht. Mit Fern- und Flug­rei­sen hat sie frem­de Län­der er­obert und von der durch mo­der­ne Ver­kehrs­mit­tel wach­sen­den Mo­bi­li­tät pro­fi­tiert.

Sie hat Ei­gen­tum ge­schaf­fen, Sach­wer­te schät­zen ge­lernt, Häu­ser ge­baut und sich auf eine im­mer schnel­ler ver­än­dern­de Ar­beits­welt ein­ge­stellt.

Rückblickend auf die­se Er­fah­run­gen hat sie ein Selbst­be­wusst­sein und An­spruchs­den­ken ent­wi­ckelt, das äl­te­ren Ge­ne­ra­tio­nen vor ihr fremd war.

Und heu­te?! Statt sich in den Ru­he­stand zu be­ge­ben, neh­men äl­te­re Men­schen selbst­ver­ständ­lich in Form von Eh­ren­amt, Er­werbs­le­ben oder ei­nem Uni­ver­si­täts­stu­di­um am Ge­sell­schafts­le­ben teil. Fakt ist: Wir alle wer­den nicht nur äl­ter, son­dern al­tern auch an­ders.

War­um ist die Ge­ne­ra­ti­on 50plus als Ziel­grup­pe so in­ter­es­sant?

Wenn man ei­nen Blick dar­auf wirft, wie die heu­te 50 bis 65-Jäh­ri­gen le­ben, wird schnell deut­lich, war­um es sich ei­gent­lich kein Un­ter­neh­men leis­ten kann, auf die­se Men­schen als Kun­den zu ver­zich­ten. Die Ge­ne­ra­ti­on 50plus hat das Wort vom „Un­ru­he­stand“ ge­prägt. Sie ist ak­tiv, nutzt den tech­ni­schen Fort­schritt, um sich das Le­ben so an­ge­nehm wie mög­lich zu ma­chen und tut et­was für die Ge­sund­heit, um län­ger fit zu blei­ben.
Rei­sen ste­hen ge­nau­so auf dem Pro­gramm wie In­ves­ti­tio­nen in Haus und Gar­ten. Mit dem ei­ge­nen Geld wird ganz be­wusst um­ge­gan­gen. Kin­der und En­kel wer­den un­ter­stützt, Ver­si­che­run­gen ab­ge­schlos­sen, Geld­an­la­gen ge­tä­tigt oder An­schaf­fun­gen ge­plant. Gleich­zei­tig wer­den mo­der­ne Me­di­en und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel ge­nutzt, um nä­her zu­sam­men­zu­rü­cken. Es wer­den neue Le­bens- und Wohn­for­men für das kom­men­de Al­ter ge­plant oder ge­mein­sam ge­gen Ar­beits­lo­sig­keit und Ren­ten­kür­zun­gen pro­tes­tiert.

Die Zah­len spre­chen eine deut­li­che Spra­che: Mehr als 29 Mil­lio­nen Men­schen sind heu­te in Deutsch­land äl­ter als 50 Jah­re.

Im Jahr 2007 ga­ben al­lein die Haus­hal­te der 55 bis 65-Jäh­ri­gen laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt 2.357 Euro mo­nat­lich aus. Da­bei ist das Wachs­tums­po­ten­ti­al enorm, denn in den kom­men­den Jah­ren er­rei­chen auch die Ba­by­boo­mer aus den 60er Jah­ren die­se Al­ters­grup­pe, die da­mit zah­len­mä­ßig stär­ker als alle an­de­ren Al­ters­grup­pen wächst.

Rei­fe Kom­mu­ni­ka­ti­on für eine rei­fe Ziel­grup­pe…

Das Wort „reif“ lässt sich auch mit „un­ab­hän­gig“ oder „mün­dig“ über­set­zen. Und ge­nau dar­um geht es: Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Men­schen, die sich auf­grund ih­res Al­ters und ih­rer Er­fah­run­gen kaum noch et­was vor­ma­chen las­sen, die mün­di­ge Ent­schei­dun­gen tref­fen und die­se sehr ge­nau vor­be­rei­ten. Als Ver­brau­cher und Kon­su­men­ten wis­sen die Mit­glie­der die­ser Al­ters­grup­pe sehr ge­nau, was sie wol­len und was nicht.

Sie sind be­reit und in der Lage, sich me­di­en­über­grei­fend zu in­for­mie­ren und ein ei­ge­nes Ur­teil zu bil­den. Eben­so sind sie be­reit und in der Lage, ei­ge­ne Er­fah­run­gen wei­ter zu ge­ben. Im Freun­des- und Be­kann­ten­kreis als Ex­per­ten und In­for­man­ten ge­fragt, kön­nen sie zu ge­ne­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Mul­ti­pli­ka­to­ren wer­den.
Trends wie Sil­ver So­cie­ty muss man nicht vor­aus­sa­gen, denn sie sind schon da und mar­kie­ren Ver­än­de­run­gen, die uns schon lan­ge prä­gen. Für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit die­ser Ziel­grup­pe gilt des­halb: sie muss ge­nau so „aus­ge­reift“ sein, wie die Men­schen selbst.